• 75 Jahre Grundgesetz - Bonn

    Am vergangenen Samstag versammelten sich tausende Menschen in Bonn, um das 75 - jährige Jubiläum des Grundgesetzes zu feiern. Das Fest der Demokratie, das im ehemaligen Regierungsviertel stattfand, zog Besucher aus Nordrhein - Westfalen und anderen Bundesländern an. Die Gäste erlebten eine Veranstaltung, die nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihr tiefgreifendes symbolisches Gewicht beeindruckte. Weiterlesen
  • Ein neues Kapitel für das Hertie - Gebäude

    Im Herzen von Troisdorf wird das seit Jahren leerstehende Hertie - Gebäude zu neuem Leben erweckt. Mit dem Start des „Happy Franky“ - Projektes entsteht hier ein innovativer Freizeitkomplex, der Besucherinnen und Besucher mit einem einzigartigen Konzept aus Unterhaltung und Erlebnis lockt. Weiterlesen
  • Großflächige Internet - Störungen bei Deutschen Anbietern - Bonn

    Am Dienstagmorgen kam es zu einem unerwarteten Ausfall bei mehreren Internet - Anbietern in Deutschland. Die betroffenen Dienste umfassten große Namen wie Telekom, O2/Telefónica und 1&1. Nutzer berichteten über erhebliche Probleme beim Zugang zum Internet, die zeitweise auch das Online - Banking der Postbank beeinträchtigten. Weiterlesen
  • Förderung von Photovoltaik in Bonn - Möglichkeiten und Hindernisse

    Die Stadt Bonn bietet finanzielle Unterstützung für Hausbesitzer, die auf ihren Gebäuden Photovoltaikanlagen installieren möchten. Insbesondere für Besitzer von Baudenkmälern sind die Zuschüsse besonders attraktiv. Während eine typische Dachanlage mit einem Zuschuss von etwa 2.000 Euro unterstützt wird, können denkmalgeschützte Häuser einen doppelten Zuschuss erhalten. Dies stellt einen signifikanten finanziellen Anreiz dar, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Weiterlesen
  • Die Welt des Mittelmeers - Erleben Sie das ganze Jahr über eine Kreuzfahrt der Extraklasse mit Costa Kreuzfahrten

    Die Vorstellung, das ganze Jahr über Sonne zu genießen und jeden Tag ein neues faszinierendes Reiseziel zu entdecken, ist verlockend. Costa Kreuzfahrten bietet Ihnen genau diese Möglichkeit mit ihren exklusiven Mittelmeer-Kreuzfahrten. Von den weißen Dörfern auf den Klippen bis zu den historischen Märkten, die Geschichten von Kultur und Zivilisation erzählen – das Mittelmeer empfängt Sie mit offenen Armen und einer Atmosphäre, die Sie sonst nirgendwo finden. Weiterlesen
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Freitag, 14 Januar 2022 16:55

GBP-Monitor: Fast zwei Drittel der Unternehmen plant Preiserhöhungen – und 3G am Arbeitsplatz ist sehr umstritten

GBP-Monitor: Fast zwei Drittel der Unternehmen plant Preiserhöhungen – und 3G am Arbeitsplatz ist sehr umstritten pixabay

GBP-Monitor: Fast zwei Drittel der Unternehmen plant Preiserhöhungen – und 3G am Arbeitsplatz ist sehr umstritten

 

Mit der sich nähernden Omikron-Welle wachsen die Sorgen der Unternehmen wieder: Ihre Gewinne brechen ein, in den Krisenbranchen befürchtet jedes vierte Unternehmen, aufgeben zu müssen. 65 Prozent der befragten Unternehmen versuchen, ihre Verluste durch höhere Preise auszugleichen, und sorgen damit für noch höhere Inflation. Das belegt der Januar-Bericht des German Business Panel (GBP). Dieser zeigt auch, dass die Meinungen der Unternehmen über die 3G-Regel am Arbeitsplatz deutschlandweit beträchtlich auseinandergehen.

Noch im Oktober 2021 schien der langanhaltende Rückgang der Unternehmensgewinne während der Pandemie zunächst beendet. Nur zwei Monate später schwächte sich die Wachstumdynamik deutlich ab: Angesichts der vierten Coronawelle, anhaltender Lieferengpässe und der politischen Forderungen nach weiteren Lockdowns rutschten die Unternehmensgewinne deutlich ab und erreichten im Dezember 2021 sogar einen niedrigeren Stand als im ersten Jahr der Pandemie (-3,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Die erhobenen Daten belegen, dass für viele Unternehmen die Lage existenzbedrohend ist. Die erwartete Ausfallwahrscheinlichkeit – also das Risiko einer möglichen Geschäftsaufgabe – wuchs zum dritten Mal in Folge. „Besonders kritisch ist die Lage in den schon 2020 stark gebeutelten Krisenbranchen wie Gastronomie, Tourismus oder Unterhaltung. Diese leiden unter dem sanften Lockdown mit Maßnahmen wie 2G-Plus noch mehr als im Vorjahr“, berichtet Prof. Dr. Jannis Bischof, Inhaber des Lehrstuhls für ABWL und Unternehmensrechnung an der Universität Mannheim und wissenschaftlicher Projektleiter des GBP. In diesen Branchen stieg die Ausfallwahrscheinlichkeit auf 22,5 Prozent (plus 2,0 Punkte). Die Entwicklung ist jedoch nicht einheitlich und in anderen Branchen bleibt die Stimmung optimistisch. Das Baugewerbe oder das verarbeitende Gewerbe blieben zum Beispiel von solchen Bedrohungen weitgehend unberührt.

Die Unternehmenslenker gaben an, die rückläufige Entwicklung teilweise durch Preiserhöhungen wettmachen zu wollen: Fast zwei Drittel von ihnen (64,9 Prozent) plant, im neuen Jahr von Kunden und Lieferanten höhere Preise zu verlangen. „Insbesondere im Einzelhandel und in der Industrie wollen Unternehmen ihre Preise heben und damit gestiegene Kosten in der Beschaffung ausgleichen. Energieträger wie Öl, aber auch beispielsweise Holz verteuerten sich in den letzten Monaten massiv. Diese Inflation reichen die Unternehmen nun weiter“, berichtet Dr. Davud Rostam-Afschar, der akademische Leiter des GBP.

Zufriedenheit mit der 3G-Regel am Arbeitsplatz

Thema der aktuellen Umfrage war auch die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz und die daraus resultierenden finanziellen Belastungen. Hier sind die Meinungen sehr gespalten: Während mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen die neue Vorschrift für sehr positiv halten, lehnt ein beträchtlicher Anteil (15 Prozent) die 3G-Regel vollständig ab. Dazu gehören vor allem kleine und durch die notwendigen Kontrollen auch finanziell belastete Unternehmen.

Auffällig ist der überdurchschnittlich hohe Anteil an Unternehmen des Baugewerbes und des Handels, welche die 3G-Regel als sehr negativ betrachten. Hotels, Restaurants und Eventfirmen zeigen sich dagegen überdurchschnittlich zufrieden damit. Diese Regel scheint für sie eine akzeptable Lösung zur Vermeidung eines erneuten Lockdowns zu sein.

Bemerkenswert scheint zudem, dass die Vorschrift vor allem in den Bundesländern schlecht ankommt, die im Dezember die höchsten Inzidenzen aufwiesen – also im Osten Deutschlands, wo die Ablehnung bei bis zu 51 Prozent liegt, wie in Thüringen. „Gerade dort, wo die 3G-Regel Mitarbeitende und Betriebe im besonderen Maße schützen soll, kommt sie auffallend schlecht an. Es entsteht die Wahrnehmung, als wälze die Politik die Verantwortung für die Impfung auf die Unternehmen ab. Dadurch kommt es zu einem Akzeptanzproblem“, konstatiert Bischof.