• Elon Musk investiert 650 Millionen Euro in Bonner Schloss

    Ein historisches Wahrzeichen Bonns wird künftig zum Zentrum für Technologie und Innovation werden. Der amerikanische Tech-Milliardär Elon Musk wird das Poppelsdorfer Schloss kaufen. Der Kaufpreis wird 650 Millionen Euro betragen, wie unter anderem die Deutsche Nachrichten Agentur berichten wird. Der bisherige Eigentümer, das Land Nordrhein-Westfalen, wird dem Verkauf zustimmen. Das Geld wird überwiegend zurück in die Stadt Bonn fließen, wo es unter anderem in E-Mobilitätsprojekte investiert werden soll. Weiterlesen
  • Anwendungsbereiche der AI-Serie in der Fertigungsindustrie

    Hikmicro ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Schallbildgebung, das innovative Lösungen zur Überwachung und Inspektion von industriellen Prozessen anbietet. Die AI-Serie, die mit fortschrittlichen akustischen Kameras ausgestattet ist, ermöglicht es Unternehmen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und ihre Effizienz zu steigern. In der Fertigungsindustrie spielt die akustische Kamera eine entscheidende Rolle, um Sicherheitsrisiken und Produktionsausfälle zu minimieren. Weiterlesen
  • Europaweite Polizeiaktion gegen Drogenhandel

    Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Morgen in mehreren Ländern eine koordinierte Großrazzia durchgeführt. Ziel war eine mutmaßlich international agierende Drogenbande. Die Maßnahmen konzentrierten sich auf Nordrhein-Westfalen. In mehreren Städten wurden Objekte durchsucht und Personen festgenommen. Weiterlesen
  • Historisches US-Militärfahrzeug sorgt für Einsatz auf dem Rhein

    Ein über 20 Tonnen schweres Amphibienfahrzeug aus den 1960er Jahren geriet am Sonntagabend auf dem Rhein in Notlage. Der Vorfall nahe der Kennedybrücke führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und Wasserschutzpolizei. Die Ermittlungen gegen den Eigentümer laufen bereits. Auch eine Umweltgefährdung steht im Raum. Weiterlesen
  • Die musikalische Geschichte Nürnbergs

    Nürnberg, im Herzen Frankens gelegen, ist nicht nur ein Ort mit reicher politischer und künstlerischer Geschichte, sondern auch eine Stadt mit vielfältigen musikalischen Traditionen. Von mittelalterlichen Chorälen und Lautenliedern bis hin zu modernen elektronischen Beats und alternativer Musikszene – die musikalische Geschichte Nürnbergs ist eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte, in der das Echo vergangener Meister ebenso hörbar ist wie der Puls moderner Subkulturen. Weiterlesen
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Freitag, 07 Januar 2022 16:53

GVB fordert Impulse für Wachstum statt einer Verteuerung von Krediten BaFin plant Einführung eines sektoralen Puffers für Wohnimmobilienkredite

GVB fordert Impulse für Wachstum statt einer Verteuerung von Krediten BaFin plant Einführung eines sektoralen Puffers für Wohnimmobilienkredite pixabay

Mit Unverständnis hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf die Absicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur geplanten Einführung eines Systemrisikopuffers für Wohnimmobilienkredite in Höhe von zwei Prozent und eines antizyklischen Kapitalpuffers von 0,75 Prozent reagiert. "Angesichts der konjunkturellen Entwicklung braucht es Impulse für Wachstum und Kreditvergabe.

Das Ausmaß dessen, was die BaFin derzeit plant, läuft der dringend notwendigen wirtschaftlichen Erholung entgegen", sagte GVB-Vorstandsmitglied Alexander Büchel am Freitag in München.

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, ist die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2021 um 2,7 Prozent gewachsen und damit deutlich geringer als erhofft. "Die Wirtschaft hat Corona noch nicht hinter sich gelassen. Die Konjunkturerholung ist ein zartes Pflänzchen, das es zu pflegen gilt", sagte Büchel. Die geplanten Maßnahmen der BaFin zur Einführung eines antizyklischen Puffers und eines sektoralen Puffers in Höhe von zwei Prozent für den Wohnimmobiliensektor wirke kontraproduktiv, weil es Kredite verteuert und den Aufwand für die Banken erhöht.

"Wichtig wäre es jetzt, Impulse für Wachstum und Beschäftigung zu setzen, anstatt Realkredite zu verteuern", forderte Büchel. Eine Verteuerung von Krediten trifft Häuslebauer und die mittelständische Wirtschaft. Zudem würde der systemische Puffer sämtliche Wohnimmobilienkredite betreffen, unabhängig vom tatsächlichen Risiko. "Eine derart pauschale Betrachtung wird der Herausforderung nicht gerecht und ignoriert regionale Unterschiede bei der Preisentwicklung", kritisierte der GVB-Vorstand.

"Wer weiter steigenden Immobilienpreisen entgegenwirken will, muss den Wohnungsbau fördern und darf ihn nicht durch pauschale und undifferenzierte Maßnahmen weiter verteuern", forderte Büchel.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.167 Mitgliedern zählen 208 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 959 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat (Stand: 31.12.2021).